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Workshop zu Betreibermodellen für Lernfabriken in der Weiterbildung : , Thema: Kurz-Doku | Weiterbildung

Wie lassen sich Lernfabriken für die berufliche Weiterbildung nutzbar machen? Das InnoVET PLUS-Projekt Lernfabriken@BeruflicheBildung diskutierte mit Stakeholdern Chancen und Herausforderungen.

Lernfabriken@BeruflicheBildung
Copyright: AdobeStock/Nassorn

Am 1. Dezember 2025 fand im InnoVET Plus-Projekt Lernfabriken@BeruflicheBildung ein halbtägiger Workshop mit verschiedenen Stakeholdern aus unterschiedlichen Bereichen statt. Ziel der Veranstaltung war es, gemeinsam Betreibermodelle für Lernfabriken zu diskutieren und weiterzuentwickeln, um deren nachhaltige Nutzung für die berufliche Weiterbildung zu stärken.

Nach kurzen fachlichen Impulsen zu unterschiedlichen organisatorischen Ansätzen stand vor allem der gemeinsame Austausch im Mittelpunkt: In mehreren Diskussions- und World-Café-Runden analysierten die Teilnehmenden systematisch die Chancen, Grenzen und Potenziale verschiedener Betreibermodelle.

Als zentrale Chancen wurden insbesondere der hohe Praxisbezug der Lernfabriken, das hohe Qualifizierungsniveau sowie die Möglichkeit genannt, bestehende Netzwerke und Expertise gezielt für die Weiterbildung von Fachkräften zu nutzen. Zudem wurde hervorgehoben, dass Lernfabriken flexibel für unterschiedliche Zielgruppen eingesetzt und perspektivisch auch für Zertifikatsangebote genutzt werden können.

Gleichzeitig wurden auch Grenzen und Herausforderungen deutlich: Dazu zählen unter anderem ein teils hoher Koordinations- und Abstimmungsbedarf zwischen den beteiligten Akteuren, offene Fragen zur Finanzierung und Verstetigung sowie unterschiedliche Zuständigkeiten und Haftungsfragen in den jeweiligen Betreibermodellen.

Als wichtige Potenziale identifizierten die Teilnehmenden insbesondere den Transfer erfolgreicher Modelle in weitere Regionen und Lernfabriken, den Ausbau passgenauer Weiterbildungsangebote bis hin zu Hersteller- oder Hochschulzertifikaten sowie die Stärkung regionaler Kooperationen zwischen Schulen, Unternehmen, Kammern und weiteren Partnern. Perspektivisch können Lernfabriken dadurch zu regionalen Kompetenzzentren für die berufliche Weiterbildung weiterentwickelt werden.

Die Ergebnisse des Workshops liefern wertvolle Impulse für die weitere Ausgestaltung und Weiterentwicklung tragfähiger Betreibermodelle im InnoVET Plus-Projekt Lernfabriken@BeruflicheBildung und fließen direkt in die nächsten Projektschritte ein.

Das Projekt

Lernfabriken_at_BeruflicheBildung

Ziele

► Alternative Praxis-Modelle für Lernfabriken mit konkreten Weiterbildungsangeboten zur digitalen Transformation, Nachhaltigkeit in der Produktion und Berufsorientierung

► Verknüpfung mit bestehenden Weiterbildungsplattformen und Netzwerke zum Transfer der Angebote

► Hochschulzertifikat „Lernfabriken für die berufliche Bildung“ entwickeln, aufbauen und testen

Verbundkoordination

Karlsruher Institut für Technologie
Dr. Martin Schwarz
Kaiserstr. 12
76131 Karlsruhe
Telefon: 0721 608 432 68
E-Mail: Martin.Schwarz@kit.edu
Website: lernfabriken-bb.de
LinkedIn: Lernfabriken@BeruflicheBildung

Verbundpartner

AgenturQ

DISC der Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau

IHK-Zentrum für Weiterbildung GmbH Heilbronn

Karlsruher Institut für Technologie KIT

Nachwuchsstiftung Maschinenbau gGmbH

Technische Universität Hamburg