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Workshop Transferstrategie: Innovation erfolgreich in die Praxis bringen : Datum:

Beim Workshop am 25. und 26. Februar 2026 im Bundesinstitut für Berufsbildung stand das Thema „Transferstrategie“ im Mittelpunkt. Die Veranstaltung bot den InnoVET PLUS-Projekten Vernetzungs- und Diskussionsformate, Vorträge und Arbeitsgruppen, die ihre Transferaktivitäten unterstützen. Mit den Impulsen aus dem Workshop arbeiten die Projekte ihre Transferkonzepte weiter aus und intensivieren deren Umsetzung.

Transfer-Workshop Teaser
Darya Padbiareszkaya (AZUKIT), Vivien Schwarz (Lernfabriken@Berufliche Bildung) und Anke Hallwaß (ZukunftSHandwerK) diskutierten die Transferstrategien ihrer Projekte mit BIBB-Forschungsdirektor Prof. Dr. Hubert Ertl. Copyright: BIBB

InnoVET will mit Innovationen die Berufsbildung stärken – und damit das flächendeckend gelingt, ist der Transfer aus den Projekten in die Praxis entscheidend. Das Thema Transfer ist deshalb strategisch im Programm verankert und wird vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) unter anderem mit Workshops und Austauschformaten gefördert.

Transfer-Workshop 1
Vivien Schwarz präsentierte die Transferstrategie des Projekts Lernfabriken@Berufliche Bildung. Copyright: BIBB

Beim Workshop am 25. und 26. Februar 2026 im BIBB in Bonn stand daher das Thema „Transferstrategie“ im Mittelpunkt. Die Veranstaltung bot den Vertreterinnen und Vertretern der 28 InnoVET PLUS-Projekte Vernetzungs- und Diskussionsformate, Vorträge und Arbeitsgruppen, um deren Transferaktivitäten zu unterstützen.

Praxisbeispiele und Austauschformate geben Orientierung

Am ersten Tag präsentierten Darya Padbiareszkya und Inken Rabbel (AZUKIT), Vivien Schwarz (Lernfabriken@Berufliche Bildung) und Anke Hallwaß (ZukunftSHandwerK) die Transferstrategien ihrer Projekte. Im Anschluss diskutierten sie diese im interaktiven Talkformat mit BIBB-Forschungsdirektor Prof. Dr. Hubert Ertl als Vertreter der InnoVET-Begleitforschung.

Arbeitsgruppen entlang der unterschiedlichen Transfergegenstände und zu Erfolgsfaktoren für gelingenden Transfer schärften an beiden Tagen bei den Projekten den Blick und zeigten Austauschbedarfe.

Das InnoVET-Team im BIBB stellte Materialien zur Unterstützung der Projekte vor: Die Arbeitshilfe „Transfer gestalten“ und das Handout „Stakeholdermanagement in Innovationsprojekten“ bereiten Erfahrungen der ersten Generation von InnoVET-Projekten für die aktuell laufenden InnoVET PLUS-Projekte auf.

Transfer-Workshop 2
Besonders wertvoll für die Projekte war der offene Austausch mit den anderen. Copyright: BIBB

Zusätzlich hatten die Projekte Gelegenheit, eigene Ideen für Austausch untereinander einzubringen. Besonders wertvoll für die Projekte waren der offene Austausch mit den anderen InnoVET PLUS-Projekten, der Impulse und Denkanstöße lieferte, sowie die Möglichkeit, das Netzwerk zu erweitern.

Zentrale Ergebnisse des Workshops sind:

  • Transfer muss von Beginn an strategisch mitgedacht werden, er ist kein letzter oder nachgelagerter Schritt.
  • Ein gemeinsames Transferverständnis innerhalb eines Projekts muss entwickelt werden.
  • Eine allgemeine Transferstrategie für Bildungsprodukte gibt es nicht. Transfer ist eine individuelle Übersetzung entwickelter Lösungen für Zielgruppen.
  • Die konsequente Einbindung relevanter Stakeholder ist Grundlage für Transfer.
  • Für Transfer müssen Produkte klar definiert, Zielgruppen präzise benannt und Mehrwerte verständlich kommuniziert werden.

Mit den Impulsen aus dem Workshop arbeiten die InnoVET PLUS-Projekte ihre Transferstrategien weiter aus und intensivieren deren Umsetzung in der zweiten Hälfte ihrer Projektlaufzeit. Die Projekte enden mehrheitlich im Herbst 2027.